Kunsthof Westerholt – Einladung zur Besichtigung am 19. Juni 2019

Die einen sagen Avalon (gleich dem mythischen Ort der Artus-Sage), die anderen sagen Kunsthof Westerholt. Wie auch immer: Dieser höchst reale Kunsthof zwischen Bahnhofstraße und Bahnlinie hat etwas von einer verwunschenen Insel. Und es steckt viel Überraschendes in den Ateliers, die sich zwischen alte Bäume und üppig wucherndes Grün ducken.

Wer den Kunsthof Westerholt und zumindest einen Teil der Künstlerinnen und Künstler kennenlernen möchte, ist nun herzlich willkommen. Die Initiative STADT.KUNST lädt ein zu einem informativen und spannenden Rundgang am Mittwoch, den 19. Juni 2019. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Monika Knoop-Tausch und Achim Tausch auf ihrem idyllischen Kunsthof
Foto: Dagmar Hojtzyk

Monika Knoop-Tausch, Tochter des Gründer-Ehepaars Gertrud und Josef Knoop, wird die Gäste empfangen. Gegründet wurde der Kunsthof Westerholt von Gertrud und Josef Knoop 1977. Er entstand auf dem ehemaligen Firmengelände des kunstsinnigen und sozial engagierten Unternehmer-Paars. Monika Knoop-Tausch führt diese Tradition nun gemeinsam mit ihrem Mann Achim Tausch fort. Mehrere Künstlerinnen und Künstler werden am 19. Juni ihre Ateliers öffnen und freuen sich über anregende Gespräche. Folgende Ateliers und Studios haben sich inzwischen auf dem Kunsthof angesiedelt: Carsten Nachlik (Werbeagentur und Fotografie) Gila Czerny (Malerei), Susanne Tepper (Malerei und Skulptur), Michael Keller (Coaching und Ausbildung mit Schwerpunkt Hypnose), Brigitte Singbartl (Kalligrafie), Christiane Steffler (Goldschmiedin, Artrium Schmuck-Atelier), Marlies Strunk (Malerei), Birgit Pilath (Filz und Objekte), Anke Becker (Yoga), Monika Knoop-Tausch (Malerei und Objekt), Anja Homeyer (Heilpraktikerin Therapeutic Touch), Susanne Alvensleben (Heil- und Chiropraktikerin), Achim Tausch (Bildhauerei), Karin Rempe (Malerei, Textilkunst, kreatives Schreiben).

Artrium heißt das Schmuckatelier von Christiane Steffler (li.);
Foto: Dagmar Hojtzyk

Die Teilnehmer haben also exklusiv die Chance, an diesem bezaubernden Ort hinter die Kulissen zu schauen und Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Treffpunkt ist der Kunsthof Westerholt, Am Bungert 19. Anfahrt über die Storcksmährstraße mit Zufahrt zu den Parkplätzen direkt neben dem  Bahndamm (zwischen Damm und Haus Storcksmährstraße 45). Ein Zugang über die Bahnhofstraße und die Straße „Am Bungert“ ist ebenfalls möglich.

Dagmar Hojtzyk

Ausschreibung zum Kunstprojekt „KUNST.RASEN“ läuft bis zum 31. Juli 2015

Die Initiative STADT.KUNST schreibt erstmalig einen Wettbewerb für ein Kunstprojekt in Herten aus. Es trägt den Titel „KUNST.RASEN“ und ist als dreiteiliges temporäres Kunstereignis geplant. Die Initiative will damit ihrer Zielsetzung, Impulse zu geben für künstlerische Aktivitäten, nachkommen und einen Beitrag leisten zur besonderen Wahrnehmung der Kunst im öffentlichen Raum.

Die freie Initiative STADT.KUNST in Herten hat sich im Nachgang und in der Nachwirkung der Kulturhauptstadt RUHR.2010 im Jahr 2011 gegründet.

Die Ausschreibung finden Sie nachstehend.

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Non Violence – der Bericht

von Rainer Lange

Erstmalig hatte die Initiative STADT.KUNST für den 28. August zu einem KUNST.SPAZIERGANG außerhalb Hertens eingeladen. Das Ziel war die Nachbarstadt Marl.
Im Mittelpunkt sollte die Besichtigung der neu installierten spektakulären Skulptur „Non Violence“ von Carl Fredrick Reuterswärd sowie die dazu gehörige Ausstellung im Rathaus Marl stehen. Danach war ein Rundgang zu den zahlreichen Werken rund um den City-See und weiter über den alten Friedhof zurück zum Ausgangspunkt geplant. Weiterlesen

KUNST.GESPRÄCH – Alfons Lütkoff und die Blaue Dame

von Dr. Reinildis Hartmann

1905 in Iserlohn geboren und 1987 in Kotzenbühl Eiderstedt verstorben, war 1938 bis 1945 und 1948 bis 1968 Kunsterzieher am Städtischen Gymnasium Herten (damals Oberschule für Jungen, dann Mathem.-naturwiss. Gymnasium).

Die Blaue Dame von Alfons Lütkoff. Foto: Birgit Lange

Generationen von Schülerinnen und Schülern haben ihn als einen verständnisvollen charismatischen Pädagogen in Erinnerung, der sie in zahlreiche künstlerische Techniken einführte, mit behutsamen Ratschlägen und vorsichtiger Kritik half und ihnen das weite Feld der Bildenden Kunst in Bildbetrachtung und Gespräch erschloss. Da Lütkoff im Bereich hinter dem Kunstraum seinen Webstuhl positioniert hatte, dort auch malte, töpferte und an seinen Marionetten bastelte, erlebten seine Schüler den Lehrer auch als aktiven Künstler. Einige von ihnen waren der Einladung zum KUNST.GESPRÄCH gefolgt und konnten den Gedankenaustausch durch ihre Erinnerungen bereichern. Weiterlesen

Informationen zu den Veranstaltungen im Jahr 2012

Die Initiative STADT.KUNST wird im Jahr 2012 wieder die Kunst im öffentlichen Raum in Herten in den Focus nehmen. Das 1. öffentliche KUNST.GESPRÄCH hat bereits stattgefunden und zwar am 31. Januar auf Hof Wessels. Die Ideen und konkreten Vorschläge, die von den Mitglieder der Initiative und einer Reihe von neuen kunstinteressierten Gästen entwickelt und erörtert worden sind, fließen nun in die Programmplanung der Initiative für das Jahr 2012 ein. Weiterlesen

STADT.KUNST im Gespräch mit Sylvia Seelert und Sigrid Godau

Am kommenden Dienstag, den 27. März, findet wie üblich um 18.30 Uhr das
3. KUNST.GESPRÄCH auf dem Hof Wessels statt, an das wir hiermit gerne erinnern wollen und zu dem wir Sie herzlich einladen.

Im Mittelpunkt steht diesmal der städtische Kunstbesitz, insbesondere auch der Gemäldebestand, der bis zur Renovierung des Rathauses im Wesentlichen dort gehängt war und nun noch eingelagert ist. Zu diesem Thema stehen dankenswerter Weise Sylvia Seelert vom Kulturbüro der Stadt Herten und die Kunsthistorikerin Sigrid Godau, die sich mit dem Kunstbestand intensiv befasst hat, zur Information und zum Gespräch zur Verfügung.

Mary Bauermeister, John Cage und das Klavierfestival Ruhr 2012

Wer die Ausführungen von Günter Kracht noch im Ohr hat, die er im Rahmen der KUNST.PAUSE zum Werk und Leben von Mary Bauermeister gemacht hat, oder wer darüber auf unserer Homepage gelesen hat, dem sei ein Ereignis im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr empfohlen: Am 25. Mai beginnt um 18 Uhr im Museum Folkwang in Essen eine Veranstaltung unter dem Titel „Music for… John Cage und die Bildenden Künste“. Das für Mary Bauermeister so wichtige Zusammenspiel aller Künste war für John Cage, mit dem Mary Bauermeister ja u.a. im Kontakt stand, und für viele Zeitgenossen ein grundlegendes Prinzip ihrer künstlerischen Arbeit. In Vortrag (Prof. Wulf Herzogenrath), Führung (Mitarbeiter des Teams Bildung und Vermittlung des Museums Folkwang), Recital (Margaret Leng Tan – präpariertes Klavier) sowie mit Videoprojektionen und Filmen wird dieses Zusammenspiel anlässlich des 100. Geburtstags von John Cage vollzogen. Könnte gut sein, dass sich der Zeitgeist, in dem auch Mary Bauermeister künstlerisch tätig war, gut nachvollziehen lässt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.