KUNST.GESPRÄCH – Rückblick auf „Rainbow“ und andere Ereignisse

Die spektakuläre Aufführung von „Rainbow“ auf der Hermannstraße in der Hertener Innenstadt liegt nun schon wieder über einen Monat zurück. Wir wollen auf dieses ungewöhnliche Kunstereignis im öffentlichen Raum in unserem nächsten KUNST.GESPRÄCH am 20. November, ab 18.30 Uhr, in Bildern und Worten zurückschauen. Dazu wollen wir auch einige der Beteiligten einladen und Ihnen und uns die Gelegenheit zum Austausch über die Aufführung, die Reaktionen des Publikums und weitere Beobachtungen geben.

Auf dieser Webseite finden Sie schon ein paar Bilder von „Rainbow“ zur Einstimmung auf das KUNST.GESPRÄCH.

Darüber hinaus schauen wir traditionell im letzten KUNST.GESPRÄCH des Jahres auch auf andere Ereignisse des Kunstjahres in Herten und im Umfeld zurück und machen einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr. Ihre Anregungen sind uns dabei willkommen.

Merken Sie sich also vor: KUNST.GESPRÄCH am 20. November ab 18.30 Uhr, diesmal wieder auf Hof Wessels an der Langenbochumer Str. 341. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Rainbow – die Aufführung

Freitagnachmittag, 20. September 2019: Vier große gläserne Vitrinen stehen mitten in Hertens Innenstadt auf der Hermannstraße. Sie stehen im Abstand von 20 bis 30 Metern. In ihnen tanzen vier Tänzerinnen und Tänzer, jede bzw. jeder für sich, zwar nach der gleichen Musik, aber räumlich getrennt, also isoliert voneinander. Und jede Tänzerin, jeder Tänzer interpretiert die über Lautsprecher an den Vitrinen zugespielte Musik auf individuelle Weise und in einer anderen Kostümierung, die auf unterschiedliche Kulturräume anspielt.

Die zahlreichen Menschen, die die Hermannstraße an diesem Freitagnachmittag begehen oder sich dort aufhalten, werden – soweit sie nicht sowieso gezielt gekommen sind – zwangsläufig Zeuge dieser Performance. Einige gehen irritiert vorbei, drehen eventuell noch einmal neugierig den Kopf nach hinten, wieder andere laufen oder fahren mit dem Rad zügig vorbei, sie wollen offensichtlich nicht involviert werden. Die meisten Passanten aber bleiben überrascht stehen und verfolgen fasziniert und interessiert und mit großer Anerkennung das Geschehen. Vor allem Kinder hängen mit großen Augen an den Bewegungen und Kostümen.

Etwa 10 Minuten dauert eine Aufführung der Tänzerinnen und Tänzer, dann verharren sie nahezu regungslos und in sich gekehrt in den Vitrinen, während der Song „Somewhere over the Rainbow“ von Judy Garland gedämpft aus den Lautsprechern erklingt.

Mehrfach wiederholt sich in den zwei Stunden der Aufführung dieser Ablauf und fesselt immer wieder neues Publikum auf der Hermannstraße.

„Rainbow“ ist eine künstlerische Performance nach einer Idee von Jürgen Fischer und umgesetzt vom Kreativzentrum-Vest Art.62 und seinen Tanzsolisten.

Mit dem Song „Somewhere over the Rainbow“ als Hintergrund geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit einer bunten Stadtgesellschaft – einer „Regenbogen-Stadt“, die sowohl Konflikte als auch den Wunsch nach Harmonie produziert. Die Performances der vier Tänzerinnen und Tänzer in den mannsgroßen Vitrinen spiegeln Zersplitterung und Isolation ebenso wider wie die Suche nach Identität und den Wunsch nach einem toleranten und lebendigen Miteinander.

Die Initiative STADT.KUNST dankt allen Mitwirkenden, Unterstützern und Förderern für das Zustandekommen dieses ungewöhnlichen Beitrags zu einer künstlerischen Darbietung und Auseinandersetzung im öffentlichen Raum der Stadt Herten.

Die folgende Fotostrecke liefert ein paar Impressionen. Die Fotos stammen von Rainer Lange (quadr. Bildformat) und Wolfgang Seidel (Längsformat).

„Rainbow“ in Hertens Innenstadt

Wie in den drei Jahren zuvor wird die Initiative STADT.KUNST sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Kunstprojekt in den öffentlichen Raum begeben und so versuchen, einen Akzent im Hertener Kunstleben zu setzen.

„Rainbow“ heißt die Kunst-Performance, die am Freitag, den 20. September in der Zeit von 14.00 – ca. 16.00 Uhr auf der Hermannstraße in Hertens Innenstadt zur Aufführung gelangt. „Rainbow“ – nach einer Idee von Jürgen Fischer – verbindet Ausstellung (Skulptur) und Aufführung (Tanz) miteinander. Der Song „Somewhere over the Rainbow“ von Judy Garland ist dabei als musikalischer Hintergrund angelegt.

Die künstlerische Vorführung setzt sich mit den Spannungen auseinander zwischen einem Wunschbild von einer lebendigen, harmonischen, gesprächsbereiten und multikulturellen Stadtgesellschaft, gleichsam einem Bild von einer bunten „Regenbogen-Stadt“, und einer Wirklichkeit, die häufig von Zersplitterung, Isolation und Konfrontation geprägt ist. Letztlich – so die Quintessenz – kann nur ein tolerantes Miteinander das Stadtleben bunter, lebendiger, spannender und damit schöner werden lassen.

Als Ausführende hat STADT.KUNST Künstler des in Herten ansässigen Kreativzentrums Vest – Art.62 gewinnen können. Im Zentrum steht die Performance von vier Tänzerinnen und Tänzern, die in mannsgroßen durchsichtigen Vitrinen ihre Visionen tänzerisch erzählen. Ort und Zeitpunkt lassen den größtmöglichen Kontakt zu den Menschen in der Stadt erwarten.

Herten ist damit auch diesmal wieder Ausrichterstandort der landesweiten Veranstaltungsreihe „Stadtbesetzung“ des Kultursekretariats NRW in Gütersloh. Die Kunst-Performance findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Herten statt und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert.

Kunsthof Westerholt – die Insel um die Ecke. Ein Besuch am 19. Juni 2019

Mitten in der Stadt eine Insel, ein Ort der anders ist. Aufmerksam künstlerisch gestaltet und liebevoll unperfekt: Das ist der Kunsthof-Westerholt. Schon die Zufahrt zum Parkplatz an der Storcksmährstraße führt durch (halb)wildes Gelände, dann ein schmaler Fußweg, und man steht zuerst dem grünen Mann, ein paar Schritte weiter roten Frauen gegenüber. Es gibt Kunst unter freiem Himmel und Kunst unter Dach in kleinen oder auch erstaunlich großen Ateliers.

Die Initiative STADT.KUNST hatte zum Besuch des Kunsthofs Westerholt eingeladen. Und annähernd 50 Interessierte aus Herten und Nachbarstädten waren der Einladung gefolgt. Sie ließen sich von der Atmosphäre verzaubern und genossen die Gastfreundschaft, kühlen Wein und kleine Snacks inbegriffen.

Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler hatten ihre Ateliers geöffnet, allen voran Achim Tausch und Monika Knoop-Tausch, deren Eltern den Kunsthof 1977 gegründet haben.

Die Übergänge zwischen Außen und Innen sind durch Kunst vielfältiger Art und durch phantasiereiche Gestaltung fließend. Es gibt zum Beispiel Strandfeeling mit Liegestühlen vor dem Atelier Nachlik und ungewöhnliche Sitzgelegenheiten für große Gruppen.

In den Ateliers trifft Kaligraphie auf Fotografie, Malerei auf Plastik, Schmuck auf Textil, Holzbearbeitung auf Action Painting. Der Eindruck im Atelier Knoop-Tausch war eindeutig: Jackson Pollock was here.

Gäste sowie Künstlerinnen und Künstler kamen ins Gespräch, Besucher begegneten sich immer wieder beim Rundgang, in den Ateliers, im Hof, tauschten sich aus, bewunderten und staunten.

Galerie-Fotos: Wolfgang Seidel

Wer bei dem Rundgang mit STADT.KUNST nicht dabei sein konnte, hat am Sonntag, 30 Juni, die Gelegenheit, einen Ausflug auf „die Insel“ zu machen. An diesem Tag lädt der Kunsthof-Westerholt zum Ateliertag ein. Von 11 bis 17 Uhr sind die Ateliers geöffnet – und zwar zum Mitmachen, Reinschnuppern und Wohlfühlen.

Folgende Ateliers und Studios sind auf dem Kunsthof zu finden: Carsten Nachlik (Werbeagentur und Fotografie) Gila Czerny (Malerei), Susanne Tepper (Malerei und Skulptur), Michael Keller (Coaching und Ausbildung mit Schwerpunkt Hypnose), Brigitte Singbartl (Kalligrafie), Christiane Steffler (Goldschmiedin, Artrium Schmuck-Atelier), Marlies Strunk (Malerei), Anke Becker (Yoga), Monika Knoop-Tausch (Malerei und Objekt), Anja Homeyer (Heilpraktikerin Therapeutic Touch), Susanne Alvensleben (Heil- und Chiropraktikerin), Achim Tausch (Bildhauerei), Karin Rempe (Malerei, Textilkunst, kreatives Schreiben). Als Gäste dabei: Petra Schleich (Künstlerin, Querflötistin), Birgit Pilath (Filz in Form).

Die Adresse ist: Am Bungert 19, Parkplatz über die Storcksmährstraße an der Eisenbahnbrücke.

 

Dagmar Hojtzyk / Wolfgang Seidel

Murals und mehr – Rückblende auf den KUNST.SPAZIERGANG am 3. April

Die gesamte Hauswand nimmt das Mural an der Ewaldstr. 97 ein, kontrastiert zu den Werbeplakaten und dem davor liegenden Auto-Abstellplatz, ja eigentlich zu allem, was im Blickfeld ist, wenn man diese großflächige Arbeit betrachtet. Ineinander verschachtelte Farbflächen und bildhafte Elemente, wie etwa ein Adlerkopf, heben sich von der unifarbenen violetten Fläche ab. Konkret und bestimmend, aber scheinbar ohne inneren Zusammenhang zum übrigen Bild, sind die beiden gleichgestalteten Frauenfiguren im unteren Bildteil.

alle Fotos: Wolfgang Seidel

Bestimmend, von großer ästhetischer Qualität, aber rätselhaft wirkt gleich dieses erste Mural, dem die kunstinteressierte Gruppe bei der Streetart-Begehung im Hertener Süden gegenübersteht. Die Künstler The Top Notch (David Hufschmidt) und Demon (Ingo Ahlhorn) – zwei der ganz Großen der Graffiti-Malerei – haben sich hier erstmals mit Johanna Lüffe, von der die Frauenfiguren stammen, zusammengefunden.

Entstanden ist es, wie fünf weitere Murals in Herten-Süd, im Rahmen des städteübergreifenden Projektes „Urban Fine Art Meeting“, das,  vom Land NRW gefördert, in den Städten Dortmund, Essen, Hagen, Hamm und eben in Herten unter der künstlerischen Leitung von Jan Schoch und Peter Petersen 2016 und 2017 umgesetzt worden ist. So erläutert es Claudia Heinrichs, die das Projekt im Kreativ-Quartier Herten und seitens der Stadt betreut hat, den Teilnehmern.

Ebenso stadtbildprägend und beeindruckend wirkt das zweiteilige Mural am Gebäude der Diakonie in der Ewaldstr. 72. Madame Moustache und Kurt Quimi haben es in einer halben Woche von einem Hubsteiger aus in schwindelnder Höhe erstellt. Die im Original „geklebte“ Madonna ist inzwischen durch ein neues gemaltes Kunstwerk von Quimi und Jan Stoch ersetzt worden.

Beide Figuren scheinen wie Schutzpatrone über das Gebäude zu wachen, in dem die Diakonie sich ja real um Schutz- und Hilfebedürftige kümmert.

Der Start des „Urban Fine Art Meeting“ hat im Oktober 2016 im Hof von Art.62 an der Ewaldstr. 62 stattgefunden und zwar mit einer Projektionswand, gestaltet zunächst von vier Künstlern unter Leitung der Kuratoren Schoch und Petersen. Diese Wand wird seitdem ständig weiterentwickelt und verändert unter der künstlerischen Obhut von Art.62.

Eine erstaunliche Zahl großer auffallender Murals und kleinerer, eher versteckter Graffiti kann Frau Heinrichs auf dem sehr lohnenden Rundgang noch zeigen und erläutern – zuletzt am Gebäude des Vereins Waldritter e.V., entstanden aus einem Projekt mit Kindern und Jugendlichen.

In der Ludothek der Waldritter e.V. zeigen dann Thomas Buchenau, Leiter der städtischen CreativWerkstatt, und Michael Rockstein, dort Dozent für Graffiti und Street Art, in ihrem bebilderten Bericht auf, wie sehr sich diese Kunstformen in der pädagogischen Arbeit für die Entfaltung von Kreativität von jungen Menschen eignen und zu sehr spannenden eigenen Ausdrucksformen führen können.

alle Fotos: Wolfgang Seidel

Auch Hintergründiges über die Graffiti- und Sprayer-„Szene“ wird von den erfahrenen Dozenten beleuchtet.

Für einen kundigen Einblick in die besondere Welt der Street Art an diesen Abend sei den Akteuren Claudia Heinichs, Thomas Buchenau und Michael Rockstein herzlich gedankt, ebenso wie Dirk Springenberg vom Verein Waldritter e.V. für seine Gastfreundschaft.

Streetart ist angesagt

Die Initiative STADT.KUNST beschäftigt sich bekanntermaßen mit der Kunst im öffentlichen Raum. In der kommenden Veranstaltung am 3. April 2019 widmen wir uns nun kreativen Ausdrucksformen, die in besonders prägender Weise Farbe in das Straßenbild und damit den öffentlichen Raum bringen. Wir werden uns Murals und Graffiti in Herten anschauen, zwei Varianten der streetart, die insbesondere unter jungen Kreativen seit geraumer Zeit besonders angesagt sind, aber auch als Kunstform in der Bildenden Kunst zunehmend Beachtung finden.

Murals bzw. mural paintings sind in der Regel großflächige Wandbemalungen, die vor allem im Einvernehmen mit dem Eigentümer der Wandfläche erstellt werden; bei Graffiti bilden zumeist Zeichen, Schrift und Symbole die Basis der Gestaltung, sie wurden in ihren Anfängen unter Pseudonym und illegal gefertigt, entstehen aber inzwischen zunehmend auf gestatteten oder gar angebotenen Flächen.

In Herten sind in den letzten beiden Jahren mehrere Murals an Hausfassaden an der Ewaldstraße angebracht worden. Claudia Heinrichs vom Kreativ-Netzwerk Herten-Süd wird uns dorthin führen und die Werke und ihr Zustandekommen erläutern.

Foto: WS

Der KUNST.SPAZIERGANG endet in der Ludothek der Waldritter e.V. an der Ewaldstr. 20, wo uns dann Thomas Buchenau, Leiter der städtischen CreativWerkstatt, und Michael Rockstein, dort Dozent für Graffiti und Street Art, im anschließenden Gespräch über die Graffiti-Aktionen berichten werden, die mit Jugendlichen in der Regie der Werkstatt durchgeführt wurden.

Beginn am 3. April ist bereits um 17.30 Uhr, und zwar am Platz vor der Erlöserkirche an der Ewaldstr. 81. Wir werden von dort etwa 1,5 km zu Fuß zurücklegen. Die Veranstaltung wird gegen 19.30 Uhr beendet sein.

 

Warmes, goldgetöntes Licht… – Besuch in der Kirche „Hl. Dimitrios“

Warmes, goldgetöntes Licht empfängt die Besucher der griechisch-orthodoxen Kirche „Heiliger Dimitrios“, nachdem sie den Weg durch den an diesem Abend frisch gefallenen Schnee gefunden haben. Etwa 60 Besucher sind am 30. Januar der Einladung der Initiative STADT.KUNST zum Besuch der Kirche beim 1. KUNST.SPAZIERGANG im Jahr 2019 gefolgt. Sie sind gefangen genommen von der Wirkung, die die vielen, meist großflächigen Ikonen ausstrahlen, die die Wände rundum und die Apsis und Decke schmücken.

Dr. Thomas Panagiotidis, Mitglied der Kirchengemeinde und seinerzeitiger Projektleiter für Planung und Bau im Bauausschuss der griechisch-orthodoxen Gemeinde, begrüßt die Besucher und referiert in ebenso kundiger wie unterhaltsamer Weise zunächst über die Entstehungsgeschichte der Kirche und die Finanzierung des Bauwerkes, die sich aus Spenden rekrutiert hat, und weist dabei auf manch findige, auch kostensparende Idee bei der bautechnischen Realisierung hin. Es folgen Erläuterungen zur religiösen Bedeutung einzelner Baumerkmale und der Ausschmückung mit Ikonen. Diese beruht auf einem über die Jahrhunderte festgelegten inhaltlichen und bildnerischen Kanon bzw. Zyklus, der so in allen orthodoxen Kirchen vergleichbar zu finden ist. Im Gegensatz zur christlichen Sakralkunst steht nicht die individuelle Interpretation religiöser Themen durch den Künstler im Vordergrund, sondern die Wiedergabe festgelegter Motive.

Zum Abschluss geht Dr. Pangiotidis auf die zahlreichen Fragen der Besucher ein und ermuntert zu einem Blick in den besonders prachtvoll ausgestalteten Altarraum.

Ein individueller Rundgang durch die Kirche mit der Möglichkeit, alles im Bild festzuhalten, rundet den höchst informativen Abend ab. Draußen erwartet die Besucher dann wieder der Schnee – und mit der verschneiten Hl.-Dimitrios-Kirche ein stimmungsvolles Abschiedsbild.

Die nachfolgende Bildergalerie mit Aufnahmen von Annette Schubert (AS), Gregor Spohr (GS) und Wolfgang Seidel (WS) vermittelt einen Eindruck von der Begegnung mit dem „Hl. Dimitrios“ an diesem Winterabend.

STADT.KUNST besucht Kirche „Heiliger Dimitrios“

Zum Auftakt des Kunst-Jahres 2019 lädt die Initiative STADT.KUNST am Mittwoch, den 30. Januar zu einem KUNST.SPAZIERGANG ein. Er führt – der Jahreszeit angemessen – wieder in ein besonders interessantes Gebäude, und zwar in die griechisch-orthodoxe Kirche „Heiliger Dimitrios“ im Hertener Süden. Sie ist einer der Hertener Bau- und Kunstschätze – sowohl vom Städtebaulich-architektonischen her als auch von ihrer kunstvollen Gestaltung im Inneren.  Die Kirche ist im November 2004 eingeweiht worden. Im Jahr 2006 wurde sie Preisträger im Rahmen eines städtischen Wettbewerbs „Baulich herausragende Neubauten … in Herten“.

Zur Entstehungsgeschichte, Kirchenarchitektur und künstlerischen Innenausstattung wird es Ausführungen aus kompetenter erster Hand geben: Dr. Thomas Panagiotidis, ehemaliger Projektleiter für Planung und Bau im Bauausschuss der Kirchengemeinde „Heiliger Dimitrios“, steht freundlicherweise als Referent und Ansprechpartner an diesem Abend zur Verfügung. Ein sicher höchst informativer KUNST.SPAZIERGANG wartet also auf alle Teilnehmer, ob sie die Kirche nun schon kennen oder sie zum ersten Mal betreten werden.

Treffpunkt ist am 30. Januar um 18.30 Uhr an der Kirche an der Herner Str. 99.