(IM)MATERIAL – Vier Positionen zur zeitgenössischen Kunst – mit Katrin Wegemann

Das nächste KUNST.GESPRÄCH werden wir in Form einer Führung durch eine Ausstellung anbieten:

Noch bis zum 3. September läuft die Ausstellung „(IM)MATERIAL – Vier Positionen zeitgenössischer Skulptur“ mit Arbeiten von A/A (Andreas Greiner und Armin Keplinger), Aram Bartholl, Reiner Maria Matysik und Katrin Wegemann.

Der Kunstverein Bochum zeigt die Arbeiten im Haus Kemnade in Hattingen.

Katrin Wegemann, die ja auch Mitglied unserer Initiative ist, hat uns eingeladen zu einer Führung durch die Ausstellung am 29. August, von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr.

Treffpunkt für alle Interessierten ist das Haus Kemnade, An der Kemnade 10 in 45527 Hattingen. Mit dem Pkw erreicht man Haus Kemnade über die A 43, Abfahrt Witten-Herbede, Richtung Hattingen.

Zur Vorab-Information über die Ausstellung hier der Link zur entsprechenden Webseite: http://www.kunstverein-bochum.de/ausstellungen/2017/immaterial.php .

Positionen zur Kunst. Regional – Zweiter Teil zum Themenzyklus

Die Initiative STADT.KUNST lädt ein zu einem Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema “Positionen zur Kunst. Regional”. Die Veranstaltung findet statt am 1. Dezember 2015, um 18.00 Uhr im Stadtteiltreff Scherlebeck, Scherlebecker Str. 260. Referent ist Jürgen Fischer-Pass vom Regionalverband Ruhr.

Kunst hat eine herausragende Bedeutung für die Gesellschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer humaneren und ästhetischeren Lebenswelt. Insbesondere für die Kunst im öffentlichen Raum wird dieses Statement quer durch alle politischen Ebenen immer wieder beschworen. Wie aber lässt sich diese Vorstellung konkret umsetzen? Wie können die notwendigen Freiräume für künstlerische Impulse geschaffen und gesichert werden? Wie stehen die Chancen für die Kunst im Verteilungskampf letzter Ressourcen?

Die Initiative STADT.KUNST, die sich im Nachgang zur Kulturhauptstadt RUHR. 2010 gegründet hat mit der Zielsetzung, die Kunst im öffentlichen Raum zu fördern, ist dieser Frage bereits auf lokaler Ebene im Mai dieses Jahres in einem Podiumsgespräch mit Bürgermeister Dr. Uli Paetzel nachgegangen. In einem zweiten Teil zu diesem Themenzyklus soll nun die Betrachtung aus  regionaler Sicht des Ruhrgebietes im Fokus stehen. Fünf Jahre nach der Kulturhauptstadt sind die Fragen u.a., was sich seitdem getan hat, welche Entwicklungsperspektiven für die Kunst (im öffentlichen Raum) im Ruhrgebiet bestehen und welche Anknüpfungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten sich daraus eröffnen.

Jürgen Fischer-Pass ist Leiter Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr in Essen und war Programmkoordinator der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich also auf einen besonders kompetenten Referenten und eine anregende Diskussion freuen.

Wir bitten um eine kurze Anmeldung unter  info@stadtkunst-herten.de.

„Positionen zur Kunst“ – Streitgespräch mit Bürgermeister Dr. Uli Paetzel am 26. Mai

Am Dienstag, den 26. Mai 2015 stellt sich Bürgermeister Dr. Uli Paetzel in einem Streitgespräch unter dem Thema „Positionen zur Kunst. lokal“ den Fragen und Positionen von Katrin Wegemann, Bildhauerin und – zusammen mit Pia Niewöhner – verantwortliche Künstlerin der Kunstaktion „POSITIONSÄNDERUNG Lokal .2010″, und Gregor Spohr, ehemaliger Chefredakteur der Hertener Allgemeine. Beide sind Mitbegründer der Initiative STADT.KUNST.

„Kunst hat eine herausragende Bedeutung für die Gesellschaft: Sie spiegelt gesellschaftliche Debatten wider, sie bietet Reibungsfläche zur Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, sie weist über das alltägliche Geschehen hinaus….Kunst im öffentlichen Raum ist Kunst für jedermann.“

Mit diesem Zitat aus dem Vorwort des Wegweisers zur Kunst im öffentlichen Raum in der Stadt Herten verbindet sich die Vorstellung, dass Kunst einen wichtigen Beitrag zu einer humaneren und ästhetischeren Lebenswelt in der Stadt leistet. Wie aber lässt sich diese Vorstellung konkret erleben und umsetzen? Wie können die notwendigen Freiräume für künstlerische Impulse geschaffen und gesichert werden? Welche Rolle fällt dabei der Stadt mit Rat und Verwaltung zu?  Wie stehen die Chancen für die Kunst im Verteilungskampf letzter Ressourcen etwa gegen Kitas oder die Instandsetzung von Straßen?

Fünf Jahre nach der Kulturhauptstadt RUHR.2010 und ziemlich genau fünf Jahre nach einer denkwürdigen Podiumsdiskussion im Rahmen des Kunstereignisses „POSITIONSÄNDERUNG Lokal.2010“ in der Maschinenhalle Scherlebeck fragt die Initiative STADT.KUNST die Positionen zur Kunst erneut ab. Was hat sich seitdem getan? Welche Anregungen konnten aufgegriffen werden? Was sind neue Chancen und zukünftige Herausforderungen im Kontext der Entwicklung der Stadt?

Wir laden herzlich ein zur Teilnahme an der Veranstaltung in den Stadtteiltreff Scherlebeck, Scherlebecker Str. 260, 45701 Herten. Beginn ist um 18.30 Uhr. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Für eine kurze Anmeldung unter info@stadtkunst-herten.de  sind wir dankbar; es erleichtert uns die Planung.

Wir weisen schon jetzt darauf hin, dass die Initiative STADT.KUNST in ihrer Reihe „Positionen zur Kunst“ in der zweiten Jahreshälfte 2015 weitere Gespräche plant unter dem Blickwinkel regionaler Kulturpolitik und der Kulturpolitik des Landes. Die Veranstaltungen werden rechtzeitig angekündigt.