KUNST besetzt STADT – großes Finale am 29 und 30. September

Sie geben alles: kochen Tee aus Zeit und Liebe, lassen weiße Bälle schweben, geben Rauchzeichen und zertrümmern appetitliche Miniaturen – wenn sie sie nicht verschenken. Die Initiative STADT.KUNST hat für den Monat September vier Berliner Künstlerinnen und Künstler nach Herten geholt, um zu zeigen, wie eine friedliche Stadtbesetzung durch Kunst aussehen kann. Klara Adam, Katrin Wegemann, Markus Zimmermann und Per Olaf Schmidt werden – wenn nicht Spuren – so zumindest Zeichen und Erinnerungen hinterlassen.

Damit auch Sie spüren und erfahren, was „Urban Art“ im Jahr 2017 sein kann, laden wir Sie – zusammen mit unserem Kooperationspartner Stadt Herten – ganz herzlich zum großen zweitägigen Finale am 29. und 30. September ein, bei dem die Künstlerinnen und Künstler noch einmal irritieren, unterhalten, stören und überraschen wollen.

Seien Sie dabei am Freitag ab 10.00 Uhr bei der Aufführung “abrollen, hochfliegen, landen” von Katrin Wegemann zusammen mit einer 8. Klasse des Neuen Gymnasiums Bochum. Oder treffen Sie Markus Zimmermann auf dem Markt in der „Superfiliale“

Begegnen Sie am Samstag ab 14.00 Uhr Klara Adam bei Ihrer Aktion “So nicht!”, Markus Zimmermann in der “Superfiliale” und Per Olaf Schmidt, wenn er verdeutlicht, “Wir bleiben alle”.

Treffpunkt ist  an beiden Tagen am Ladenlokal der ehemaligen Woolworth, Ewaldstraße 16 in Herten. Von hier aus starten die Künstlerinnen und Künstler ihre jeweils etwa eineinhalbstündige Aktion.

Weitere Informationen finden Sie auch unter http://stadtbesetzung.de und unter http://stadtbesetzung.de/kategorie/staedte/herten.

 

KUNST.SPAZIERGANG mit Heinrich Brockmeier – ein Rückblick

Etwa 40 Kunstinteressierte waren am 18. Oktober 2016 der Einladung der Initiative STADT.KUNST zu einem KUNST.SPAZIERGANG mit Heinrich Brockmeier durch die Hertener Innenstadt gefolgt. Sie erlebten einen gut gelaunten Künstler, der zu drei seiner Arbeiten – „Miteinander“, „Kommunikation“ und „Lesender“ – Erläuterungen gab und in der Rückschau manchen damaligen Disput und Konflikt zur Entstehung und zum Zustandekommen der Plastiken im öffentlichen Raum humorig kommentierte.

In einer kleinen Bilder-Galerie lassen wir den Rundgang noch einmal Revue passieren und geben den Artikel der Hertener Allgemeine zu diesem Ereignis hier auch noch einmal zur Lektüre. Die Bildautoren sind Dr. Rainer Lange (RL) und Wolfgang Seidel (WS).

 

Hertener Allgemeine vom 20.10.2016

KUNST.SPAZIERGANG mit Heinrich Brockmeier

Ein KUNST.SPAZIERGANG mit Heinrich Brockmeier – das stand schon länger auf der Wunschliste unserer Initiative. Am Dienstag, dem 18. Oktober 2016, ist es soweit. Um 17.00 Uhr startet der etwa eineinhalbstündige Rundgang an der markanten Bronzeplastik „Miteinander“ in der Hermannstraße (vor dem Glashaus).

Heinrich Brockmeier Foto: Andreas Mnich

Heinrich Brockmeier
Foto: Andreas Mnich

Der Recklinghäuser Künstler Heinrich Brockmeier hat mit seinen Kunstwerken das Bild der Hertener Innenstadt ein Stück weit mitgeprägt.

 

 

 

 

Heinrich Brockmeier - "Miteinander" Foto: Stadt Herten, Mareike Donath

Heinrich Brockmeier – „Miteinander“
Foto: Stadt Herten, Mareike Donath

Wohl alle Hertener kennen „Miteinander“- 1999 aufgestellt – und auch die anderen Arbeiten des Künstlers aus den 80er Jahren wie „Kommunikation“ in der Ewaldstraße und „Lesender“ am Place d’Arras. Aber vielleicht nicht alle kennen auch den Künstler dahinter, denjenigen, der diese Plastiken geschaffen hat.

 

 

 

 

 

 

Umso aufschlussreicher wird es sein, Heinrich Brockmeier beim KUNST.SPAZIERGANG zuzuhören, wenn er zu seiner Arbeit und zu seinen Kunstwerken – rückschauend – sprechen wird.

Gregor Spohr wird unseren Rundgang moderieren.

„Transition“ – Rathaus 5 Tage im Spotlight der Kunst

Vom 25. bis zum 29. Mai 2016 projizierten die Künstler Silvia Wienefoet und Ralph Walczyk ihre Licht-Text-Installation „Transition“ an eine der Rathausfassaden in Herten. Von 20.00 Uhr bis Mitternacht warf ein Projektor aus einem Büroraum im 2. Obergeschoss in kurzem Rhythmus einen Lichtkegel mit twitterartigen Texten auf die Wandfläche, die den Übergang junger Menschen aus der Stadt von der Schule in weitere Lebensabschnitte thematisierten und Aussagen zur Geschichte, Situation und Zukunft der Stadt gegenübergestellt wurden.

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Bilder der Installation und der Eröffnung am 25. Mai auf dem Rathausvorplatz zeigt die Fotostrecke im folgenden PDF Transition