Bilgur in der KUNST.PAUSE am 28. Februar 2013

Am Donnerstagabend um 18 Uhr fanden sich knapp 20 interessierte Zuhörer im Stadtteiltreff der Zeche Scherlebeck ein, um die Audio-Visionsschau von Birgit Lange zum Thema „Bilgur“ zu sehen und  Informationen zur Entstehung des Kunstwerkes zu erhalten, das vor der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck zu finden ist.

Bilgur
Foto Birgit Lange

Die Idee zu der Plastik wurde im März 2007 geboren, als sich Künstler der „Initiative Kunst in der Maschinenhalle“ trafen, um zum „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September 2007 eine Kunstaktion zu planen. Das Kunst-Happening vor der Halle sollte die Initiative in Herten bekannter machen und außerdem sollte ein sichtbares, bleibendes Zeichen vor der Maschinenhalle auf die Kunst-Ausstellungen im Inneren des Gebäudes aufmerksam machen. Weiterlesen

Informationen zu den Veranstaltungen im Jahr 2012

Die Initiative STADT.KUNST wird im Jahr 2012 wieder die Kunst im öffentlichen Raum in Herten in den Focus nehmen. Das 1. öffentliche KUNST.GESPRÄCH hat bereits stattgefunden und zwar am 31. Januar auf Hof Wessels. Die Ideen und konkreten Vorschläge, die von den Mitglieder der Initiative und einer Reihe von neuen kunstinteressierten Gästen entwickelt und erörtert worden sind, fließen nun in die Programmplanung der Initiative für das Jahr 2012 ein. Weiterlesen

Mary Bauermeister, John Cage und das Klavierfestival Ruhr 2012

Wer die Ausführungen von Günter Kracht noch im Ohr hat, die er im Rahmen der KUNST.PAUSE zum Werk und Leben von Mary Bauermeister gemacht hat, oder wer darüber auf unserer Homepage gelesen hat, dem sei ein Ereignis im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr empfohlen: Am 25. Mai beginnt um 18 Uhr im Museum Folkwang in Essen eine Veranstaltung unter dem Titel „Music for… John Cage und die Bildenden Künste“. Das für Mary Bauermeister so wichtige Zusammenspiel aller Künste war für John Cage, mit dem Mary Bauermeister ja u.a. im Kontakt stand, und für viele Zeitgenossen ein grundlegendes Prinzip ihrer künstlerischen Arbeit. In Vortrag (Prof. Wulf Herzogenrath), Führung (Mitarbeiter des Teams Bildung und Vermittlung des Museums Folkwang), Recital (Margaret Leng Tan – präpariertes Klavier) sowie mit Videoprojektionen und Filmen wird dieses Zusammenspiel anlässlich des 100. Geburtstags von John Cage vollzogen. Könnte gut sein, dass sich der Zeitgeist, in dem auch Mary Bauermeister künstlerisch tätig war, gut nachvollziehen lässt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

KUNST.PAUSE – zwei Kunstwerke im Glashaus von Mary Bauermeister

von Günter Kracht

Wenn man genau hinschaut, kann man auch von außen – an der zur Jakobstraße gerichteten Seite des Glashauses – in Höhe der untersten Galerie eine Glasplatte sehen. Es handelt sich um ein im Durchmesser 81 cm großes kreisrundes Glaskunstwerk bestehend aus einer etwa vier cm dicken Glasschicht, auf der in Kreuzform mit zwei unten abgewickelten „Beinen“ Prismen angebracht sind.

Die Glasplatte. Foto: Birgit Lange

Diese sind streng im Rhythmus einer Abfolge von je einem etwas größeren und einem kleineren Prisma angeordnet. Die durch die geometrische Ordnung entstandenen Sektoren sind mit Linsen verschiedener Größe bestückt, die asymmetrisch im sogenannten dynamischen Gleichgewicht platziert sind. Weiterlesen

KUNST.PAUSE – die Kirchenfenster von St. Antonius

von Dr. Reinildis Hartmann

Der zweite Kunstgang der Hertener Initiative STADT.KUNST am 1. Dezember 2011 war, den jahreszeitlichen Bedingungen angemessen, als KUNST.PAUSE zur Mittagszeit in wetterfesten Innenräumen konzipiert.

Fenster von St. Antonius. Foto: Birgit Lange

Besonders der Betrachtung der Kirchenfenster von St. Antonius wäre der helle Schein der Wintersonne zuträglich gewesen, schließlich bedarf das farbige Leuchten, das die Atmosphäre des Kirchenraums entscheidend mitträgt, des einströmenden Lichts. Doch der Teufel steckt nun mal im Detail, trotz bester Vorbereitung und gerne auch im Vorfeld einer Kirchenbesichtigung: Just an diesem Tag setzte längst überfälliges Schmuddelwetter ein, was vielleicht die Anzahl der Teilnehmer, nicht aber deren offenkundiges Interesse beeinträchtigte. Weiterlesen