(IM)MATERIAL – Vier Positionen zur zeitgenössischen Kunst – mit Katrin Wegemann

Das nächste KUNST.GESPRÄCH werden wir in Form einer Führung durch eine Ausstellung anbieten:

Noch bis zum 3. September läuft die Ausstellung „(IM)MATERIAL – Vier Positionen zeitgenössischer Skulptur“ mit Arbeiten von A/A (Andreas Greiner und Armin Keplinger), Aram Bartholl, Reiner Maria Matysik und Katrin Wegemann.

Der Kunstverein Bochum zeigt die Arbeiten im Haus Kemnade in Hattingen.

Katrin Wegemann, die ja auch Mitglied unserer Initiative ist, hat uns eingeladen zu einer Führung durch die Ausstellung am 29. August, von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr.

Treffpunkt für alle Interessierten ist das Haus Kemnade, An der Kemnade 10 in 45527 Hattingen. Mit dem Pkw erreicht man Haus Kemnade über die A 43, Abfahrt Witten-Herbede, Richtung Hattingen.

Zur Vorab-Information über die Ausstellung hier der Link zur entsprechenden Webseite: http://www.kunstverein-bochum.de/ausstellungen/2017/immaterial.php .

documenta 14 im KUNST.GESPRÄCH

Nach Münster ruft nun Kassel zur Kunst.

Wie schon bei „Skulptur-Projekte Münster 2017“ will die Initiative STADT.KUNST auch beim zweiten Großereignis des Kunstsommers 2017, der  „documenta 14“ in Kassel, auf einen Besuch dort einstimmen in einem KUNST.GESPRÄCH und zwar am Dienstag, den 25. Juli 2017, ab 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels.

Mit einem Überblick über das naturgemäß sehr intensive Medienecho zur documenta 14 wollen wir Konzeption und Zielsetzung, Höhepunkte und Kritisches zur Ausstellung vermitteln. Gregor Spohr, Rainer Lange  und Wolfgang Seidel haben die Medien durchforstet und werden mit ausgewählten Zitaten ein Schlaglicht auf die Diskussion um das Kunstereignis werfen. Gerne können Besucher auch die Ihnen vorliegenden Presseberichte mit in die Diskussion einfließen lassen.

Wir freuen uns auf einen anregenden Gedankenaustausch im Vorfeld des Besuches in Kassel. Wenn Sie sich vorab informieren wollen, empfehlen wir den Bericht über folgenden Link:  http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67248.

Zum Besuch der documenta laden das Kulturbüro und die Initiative STADT.KUNST dann am Samstag, den 12. August 2017 ein. Es wird eine ungewöhnliche Entdeckungsreise: ein „Choristen-Spaziergang“ führt die Teilnehmer vom Friedrichsplatz zur documenta-Halle. Dieses Programm bietet die documenta zum ersten Mal an, es dauert zwei Stunden und ist keine Führung im klassischen Sinne. Vielmehr wird die Gruppe von einem geschulten „Choristen“ angeleitet, sich selbst Gedanken zu den Werken zu machen. Nach dem gemeinsamen Spaziergang besteht noch die Möglichkeit, individuell weitere Orte und Arbeiten der documenta zu entdecken.

Ablauf der Fahrt:  7:45 Uhr Abfahrt in Herten am Rathaus; 11-13 Uhr „Choristen-Spaziergang“ vom Friedrichsplatz zur documenta-Halle; 13-17 Uhr zur freien Verfügung; Rückfahrt um 17 Uhr. Diese Fahrt beinhaltet Bustransfer, Führung, Tageskarte und kostet 64 € pro Person. Anmeldung bis zum 28.7. über das Kulturbüro, Sylvia Seelert, Tel. (0 23 66) 303 543, E-Mail: s.seelert@herten.de.

Zu Gast im Klub am 27. Juni – ein KUNST.GESPRÄCH bei Schlägel & Eisen e.V.

Eine ungewöhnliche Fotoausstellung, der Blick in ehemaligen Räume des Bergwerks Schlägel & Eisen und anregende Diskussionen zu Kunst und Kultur an diesem Standort sind zu erwarten, wenn wir am 27. Juni 2017 ab 18.30 Uhr im KUNST.GESPRÄCH zu Gast sein werden beim Klub Schlägel & Eisen e.V.

„Das Bild zeigt überhaupt nichts“ – mit diesem Titel macht die Fotoausstellung neugierig. In einem Auszug aus den Erläuterungen, die der Klub hierzu auf seiner Webseite gibt, heißt es: „Ausgangspunkt dieser Ausstellung ist ein Fund aus einem Archiv der Hibernia. Eine Fotografie von unter Tage war dort mit der Notiz versehen: ‚Muster eines schlechten Bildes. Das Bild zeigt überhaupt nichts.‘ Hatte der unbekannte Verfasser etwa die Rohrleitung, das Förderband und die Stempelreihe auf dem Bild übersehen? Oder reichte die technische Aussagekraft des Fotos nicht für den Einsatz in der Bergmannschule? Der Fund verdeutlicht, dass Qualität und Darstellungsgehalt eines Bildes im Auge des Betrachters liegen“.

Die beiden Fotokünstler Christian Kuck und Pierre Soff haben nun in den Räumen des Klubs höchst sehenswerte Bilder ausgestellt, die in ganz unterschiedlicher Weise … ebenfalls „nichts“ zeigen.

Nach der ExtraSchicht, bei der die Ausstellung bereits zu sehen war, steht sie nun mit ganz individueller Betreuung und Erläuterung und ganz für uns zur Verfügung.

Und nicht nur über diese Kunst im Klub, sondern über weitere denkbare Formen der Kunst und Kultur in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schachtanlage lädt der Verein zur Diskussion ein. Nach dem Besuch der Initiative STADT.KUNST bei der Künstlerzeche „Unser Fritz“ ein sicher hochinteressanter und anregender Vergleich.

Empfangen werden wir von Kathi Schmidt, der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins, auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage in Herten, am Glückauf-Ring 35-37.

Zur Vorinformation hier die Adresse der Webseite www.schlaegel-eisen.de .

The Hot Wire – Georg Elben über Kunst-Kooperation Münster – Marl

Am 4. Juni 2017 ist in Marl vor großem Publikum „The Hot Wire“ eröffnet worden, das Kooperationsprojekt von Skulptur Projekte Münster und dem Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl.

Am 4. Mai 2017, also mitten in der heißesten Vorbereitungsphase hat Georg Elben, der Direktor des Museums, dankenswerter Weise noch die Zeit gefunden, im KUNST.GESPRÄCH über Inhalte und Zustandekommen dieser Kooperation engagiert und spannend zu informieren.

Bei den zahlreichen Zuhörern, die bisher vor allem das „große Projekt“ in Münster im Blick gehabt haben mögen, fanden seine Ausführungen  lebhaftes Interesse und waren Werbung im allerbesten Sinne für ein ganz besonderes Kunstereignis in Hertens Nachbarstadt Marl.

Georg Elben schilderte – im Kontext der jungen Geschichte und der besonderen städtebaulichen Entwicklung der Stadtmitte Marls – die Entstehung und die künstlerische Bedeutung der Sammlung des Skulpturenmuseums, bei der mehr als 100 Arbeiten im Außenbereich, also im öffentlichen Raum nahe des Rathauses und rund um den Citysee, aber auch im übrigen Marler Stadtraum aufgestellt sind.

Dieses Konzept sei – so Elben – von den Münsteraner Kuratoren als eine Art Vorform des Münsteraner Skulpturen Projektes eingestuft worden und habe zusammen mit der so ganz andersartigen Stadtstruktur, als sie Münster aufweist, letztlich zur Auswahl von Marl als dem geeigneten Kooperationspartner geführt.

Foto: R. Lange

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Skulptur Projekte Münster im Mittelpunkt

Die großen Themen dieses Kunstsommers heißen „documenta 14“ und „Skulptur Projekte“. Die Medien berichten bereits jetzt  intensiv darüber. Die diesjährige documenta mit ihren zwei Standorten ist in Athen bereits eröffnet worden. Am 10. Juni wird sie in Kassel eröffnet. Am gleichen Tag beginnen auch die „Skulptur Projekte“ in Münster.

Auch die Initiative STADT.KUNST will zusammen mit dem Kulturbüro diesen Ereignissen Rechnung tragen:

Im KUNST.GESPRÄCH am Donnerstag, den 4. Mai um 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels, stehen zunächst die „Skulptur Projekte“ Münster im Fokus. Bei dem alle 10 Jahre stattfindenden bedeutenden Kunstereignis wird es diesmal eine Kooperation mit Hertens Nachbarstadt Marl geben, genauer mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten. Der Referent des Abends Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten in Marl, wird daher mit seinem Bericht über die ungewöhnliche Kunst-Kooperation sicher für eine besondere Einstimmung auf die „Skulptur Projekte“ sorgen.

Zusammen mit dem Kulturbüro laden wir herzlich zu diesem KUNST.GESPRÄCH ein.

Allen Kunstinteressierten bieten wir zudem die Gelegenheit, die Ausstellung in Münster unter sachkundiger Führung kennenzulernen. Am Samstag, den 8. Juli 2017 laden das Kulturbüro und die Initiative STADT.KUNST zu einer KUNST.FAHRT nach Münster ein. Dort finden dann fußläufige Führungen  ab 11.00 Uhr in zwei Gruppen mit je max. 16 Personen statt. Die Führungen dauern ca. zwei Stunden.

Für die Anfahrt bieten wir zwei Varianten an: zum einen als gemeinsame Busanreise (Abfahrt 9.45 Uhr ab Rathaus Herten, Kosten für Führung und Busfahrt 48 € pro Person) oder mit individueller Anreise nach Münster (Treffpunkt um 11.00 Uhr im Foyer des LWL-Landesmuseum in Münster am Domplatz 10, Kosten für diese Führung 15,00 € pro Person). Anmeldungen für beide Varianten werden erbeten über das Kulturbüro telefonisch unter 02366-303543 oder per Mail unter s.seelert@herten.de.

Ein vergleichbares Veranstaltungsangebot ist auch für die „documenta 14“ geplant.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links: https://www.skulptur-projekte.de und http://www.documenta14.de/de/.

Kritische Würdigung des Künstlers A. Paul Weber

Im KUNST.GESPRÄCH am 31. Januar 2017 unterzog Gregor Spohr das künstlerische Werk und das Leben des Zeichners und Satirikers A. Paul Weber einer facettenreichen kritischen Betrachtung. Insbesondere die im Kunstbesitz der Stadt Herten befindliche Arbeit Deutsches Verhängnis, die die Leiterin des Kulturbüros der Stadt, Sylvia Seelert zur Bildbesprechung an diesem Abend mitgebracht hatte, gibt – so Spohr – den Kunstkritikern Anlass zu einer inhaltlichen Neubewertung.

A. Paul Weber – Das Verhängnis;
Kunstbesitz der Stadt Herten

„Ein großes Missverständnis“ titelte Harald Stanberger denn auch in seiner Nachlese zum KUNST.GESPRÄCH in der Hertener Allgemeinen über die neueren kunsthistorischen Ergebnisse zu diesem Bild.

Presseauszug Hertener Allgemeine v. 3. 2. 2017

Foto: Harald Stanberger, HA

Aber die Ausführungen zur Lithographie Das Gerücht,  in denen Gregor Spohr die Verbindungen zur aktuellen politischen Situation zog, fanden besonders reges Interesse bei den Teilnehmern.

Im Download finden Sie den vollständigen Text des Vortrags von Gregor Spohr.

hier zum Download klicken

 

 

In der Bildbesprechung am 31. Januar: der Zeichner und Satiriker A.Paul Weber.

Wir eröffnen unser Kunstjahr mit einem KUNST.GESPRÄCH am 31. Januar 2017. Es setzt die Reihe der Bildbesprechungen fort und widmet sich A. (Andreas) Paul Weber, einem Künstler, aus dessen Werk einige Arbeiten im Besitz der städtischen Kunstsammlung sind.

1893 geboren und 1980 gestorben ist Webers künstlerischer Weg – wie so typisch für seine Künstlergeneration – nicht frei von Anfeindungen, Verhaftungen und künstlerischer Ausbeutung, aber auch großem Zuspruch. „Weber zeichnete die Fähigkeit aus, in Bildern zu denken und das Gedachte einprägsam darzustellen“ (zit. aus Weber-Museum)

A. Paul Weber: Was heißt hier Kunst?
Kunstbesitz Stadt Herten

Gregor Spohr wird den Künstler in seinem Vortrag würdigen und dabei herausstellen, wie aktuell die Aussagen einiger seiner satirischen Blätter gerade heute erscheinen. Neben den Arbeiten aus dem Hertener Kunstbesitz wird er dabei „Das Gerücht“ mit einbeziehen, das von Arno Schmidt als „die beste Allegorie seit Leonardo da Vinci“ bezeichnet worden ist (zit. ebda.).

Das KUNST.GESPRÄCH findet wieder statt ab 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels an der Langenbochumer Str. 341.

Was ist KUNST? Antwort im KUNST.GESPRÄCH am 29. November!

Wir stellen mal wieder die Frage: WAS IST KUNST? Und zwar im kommenden KUNST.GESPRÄCH am 29. November um 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels. Es ist eigentlich eine Frage, von der viele sagen, man solle sie erst gar nicht stellen, weil es doch keine rechte Antwort gibt.

Suria Kassimi wird sich als Referentin des Abends aber dieser Frage stellen.

Foto: Suria Kassimi

Foto: Suria Kassimi

Sie ist selbst Künstlerin. Wir erinnern uns an den Auftakt ihres Projektes „Transformation“ mit der Ausstellung im Frühjahr des Jahres in der Maschinehalle Scherlebeck. Gerade ist ihre Ausstellung „vas mirabile“ im Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl zu Ende gegangen. Ihre Arbeiten pendeln zwischen Fotografie, Video und Malerei. Ihre Biographie – Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin in den Fächern Malerei, Film und Performance, dort Meisterschülerin von Fred Thieler, in Bochum bei Max Imdahl und Beat Wyss Kunstgeschichte, in Bologna und Florenz Philosophie – lässt uns auf ebenso kenntnis- wie facettenreiche Antworten zur Themenfrage freuen. Suria Kassimi bietet auch regelmäßig Praxis-Kurse zum Thema „Was ist Kunst?“ an.

Und so wird die weitergehende Frage an diesem Abend sein: WIE VERMITTELT MAN KUNST? Wie kann man den Zugang zu ihr eröffnen? Wie kann man das Interesse wecken und das Verständnis vertiefen?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zum Abschluss unseres Kunstjahres auf diese Fragen zu unserem gemeinsamem Anliegen einzulassen. Das KUNST.GESPRÄCH findet – wie immer – auf dem Hof Wessels an der Langenbochumer Str. 341 in Herten statt.

Zur weiteren Information vorab empfehlen wir den Besuch der Webseite von Suria Kassimi.