Ein lohnender Besuch

Etwa 30 Interessierte waren der Einladung der Initiative STADT.KUNST zum Besuch der Künstlerzeche „Unser Fritz 2/3“ in Herne am 28. März gefolgt. Empfangen und begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden des Fördervereins, Jens Blome, der zum Auftakt über die Arbeit und die Geschichte dieser renommierten Einrichtung in der Kunstszene des Ruhrgebietes informierte. Danach führte er die Besucherinnen und Besucher durch einige der Atelierräume, in denen die entsprechenden Künstler speziell aus Anlass des Besuches anwesend waren und bereitwillig über ihre Arbeit und ihr Werk Auskunft gaben. Die beiden Künstler Werner Ryschawy und Helmut Bettenhausen begleiteten die Besucher auch bei ihrem weiteren Rundgang durch die Räume der Künstlerzeche und zum Veranstaltungsgebäude in der ehemaligen Maschinenhalle. Zum Abschluss nutzen die Gastgeber und die Besuchergruppe die Gelegenheit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch über die Entwicklung der Kunstszene im Ruhrgebiet.

Die Initiative STADT.KUNST dankt den Gastgebern der Künstlerzeche für die informative und unterhaltsame Aufnahme in ihren besonderen Räumlichkeiten, der Künstlerzeche „Unser Fritz“.

Die Bildergalerie mit Fotos von Detlef Röder (DF) und Wolfgang Seidel (WS) vermittelt einen kleinen Eindruck von dem Besuch.

Skulptur Projekte Münster im Mittelpunkt

Die großen Themen dieses Kunstsommers heißen „documenta 14“ und „Skulptur Projekte“. Die Medien berichten bereits jetzt  intensiv darüber. Die diesjährige documenta mit ihren zwei Standorten ist in Athen bereits eröffnet worden. Am 10. Juni wird sie in Kassel eröffnet. Am gleichen Tag beginnen auch die „Skulptur Projekte“ in Münster.

Auch die Initiative STADT.KUNST will zusammen mit dem Kulturbüro diesen Ereignissen Rechnung tragen:

Im KUNST.GESPRÄCH am Donnerstag, den 4. Mai um 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels, stehen zunächst die „Skulptur Projekte“ Münster im Fokus. Bei dem alle 10 Jahre stattfindenden bedeutenden Kunstereignis wird es diesmal eine Kooperation mit Hertens Nachbarstadt Marl geben, genauer mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten. Der Referent des Abends Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten in Marl, wird daher mit seinem Bericht über die ungewöhnliche Kunst-Kooperation sicher für eine besondere Einstimmung auf die „Skulptur Projekte“ sorgen.

Zusammen mit dem Kulturbüro laden wir herzlich zu diesem KUNST.GESPRÄCH ein.

Allen Kunstinteressierten bieten wir zudem die Gelegenheit, die Ausstellung in Münster unter sachkundiger Führung kennenzulernen. Am Samstag, den 8. Juli 2017 laden das Kulturbüro und die Initiative STADT.KUNST zu einer KUNST.FAHRT nach Münster ein. Dort finden dann fußläufige Führungen  ab 11.00 Uhr in zwei Gruppen mit je max. 16 Personen statt. Die Führungen dauern ca. zwei Stunden.

Für die Anfahrt bieten wir zwei Varianten an: zum einen als gemeinsame Busanreise (Abfahrt 9.45 Uhr ab Rathaus Herten, Kosten für Führung und Busfahrt 48 € pro Person) oder mit individueller Anreise nach Münster (Treffpunkt um 11.00 Uhr im Foyer des LWL-Landesmuseum in Münster am Domplatz 10, Kosten für diese Führung 15,00 € pro Person). Anmeldungen für beide Varianten werden erbeten über das Kulturbüro telefonisch unter 02366-303543 oder per Mail unter s.seelert@herten.de.

Ein vergleichbares Veranstaltungsangebot ist auch für die „documenta 14“ geplant.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links: https://www.skulptur-projekte.de und http://www.documenta14.de/de/.

Besuch in der Künstlerzeche Unser Fritz in Herne am 28. März

Die Initiative STADT.KUNST lädt ein zu einem Besuch der  Künstlerzeche „Unser Fritz 2/3“ in Herne am Dienstag, den 28. März 2017 um 18.00 Uhr. Empfangen werden die Besucherinnen und Besucher vom Vorsitzenden des Fördervereins, Jens Blome, der über die Arbeit und die Geschichte dieser renommierten Einrichtung in der Kunstszene des Ruhrgebietes informieren wird. Auch der Künstler Helmut Bettenhausen  wird in seinem Atelier zum Gespräch zur Verfügung stehen. Bettenhausen gehört zu den bekanntesten Künstlern des Ruhrgebietes; u.a. war er 1969 Mitbegründer der legendären Künstlergruppe „B 1“.  Ihm und einer seiner sog. Frottagen hatte die Initiative STADT.KUNST im Januar 2013 ein KUNST.GESPRÄCH gewidmet.

Um einen Überblick über die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erhalten, bitten wir alle Interessierten bis zum 23. März um eine kurze Anmeldung unter info@stadtkunst-herten.de.

Die Organisation der Anreise erfolgt in jeweils eigener Regie. Parkmöglichkeiten bestehen an der Künstlerzeche. Die Adresse lautet Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Zur Künstlerzeche 10 (ehemals Alleestr. 50-60) 44653 Herne-Wanne. Die Zufahrt erfolgt von der Dorstener Str. B 226. Als Ziel für Navigationssysteme daher bitte „Grimberger Feld“ eingeben. Busverbindungen bestehen ebenfalls mit der SB 27 vom Busbahnhof Herten über Wanne-Eickel Hbf. und von dort weiter mit der Linie 312 oder 342 zur Haltestelle Künstlerzeche.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Kritische Würdigung des Künstlers A. Paul Weber

Im KUNST.GESPRÄCH am 31. Januar 2017 unterzog Gregor Spohr das künstlerische Werk und das Leben des Zeichners und Satirikers A. Paul Weber einer facettenreichen kritischen Betrachtung. Insbesondere die im Kunstbesitz der Stadt Herten befindliche Arbeit Deutsches Verhängnis, die die Leiterin des Kulturbüros der Stadt, Sylvia Seelert zur Bildbesprechung an diesem Abend mitgebracht hatte, gibt – so Spohr – den Kunstkritikern Anlass zu einer inhaltlichen Neubewertung.

A. Paul Weber – Das Verhängnis;
Kunstbesitz der Stadt Herten

„Ein großes Missverständnis“ titelte Harald Stanberger denn auch in seiner Nachlese zum KUNST.GESPRÄCH in der Hertener Allgemeinen über die neueren kunsthistorischen Ergebnisse zu diesem Bild.

Presseauszug Hertener Allgemeine v. 3. 2. 2017

Foto: Harald Stanberger, HA

Aber die Ausführungen zur Lithographie Das Gerücht,  in denen Gregor Spohr die Verbindungen zur aktuellen politischen Situation zog, fanden besonders reges Interesse bei den Teilnehmern.

Im Download finden Sie den vollständigen Text des Vortrags von Gregor Spohr.

hier zum Download klicken

 

 

In der Bildbesprechung am 31. Januar: der Zeichner und Satiriker A.Paul Weber.

Wir eröffnen unser Kunstjahr mit einem KUNST.GESPRÄCH am 31. Januar 2017. Es setzt die Reihe der Bildbesprechungen fort und widmet sich A. (Andreas) Paul Weber, einem Künstler, aus dessen Werk einige Arbeiten im Besitz der städtischen Kunstsammlung sind.

1893 geboren und 1980 gestorben ist Webers künstlerischer Weg – wie so typisch für seine Künstlergeneration – nicht frei von Anfeindungen, Verhaftungen und künstlerischer Ausbeutung, aber auch großem Zuspruch. „Weber zeichnete die Fähigkeit aus, in Bildern zu denken und das Gedachte einprägsam darzustellen“ (zit. aus Weber-Museum)

A. Paul Weber: Was heißt hier Kunst?
Kunstbesitz Stadt Herten

Gregor Spohr wird den Künstler in seinem Vortrag würdigen und dabei herausstellen, wie aktuell die Aussagen einiger seiner satirischen Blätter gerade heute erscheinen. Neben den Arbeiten aus dem Hertener Kunstbesitz wird er dabei „Das Gerücht“ mit einbeziehen, das von Arno Schmidt als „die beste Allegorie seit Leonardo da Vinci“ bezeichnet worden ist (zit. ebda.).

Das KUNST.GESPRÄCH findet wieder statt ab 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels an der Langenbochumer Str. 341.

KUNST.RASEN ist dokumentiert

KUNST.RASEN, das erste Projekt der Initiative STADT.KUNST, ist in Herten im vergangenen Jahr erfolgreich realisiert worden mit den beiden temporären Kunstaktionen „Zwischenraum“ von Claudia Heinrichs und „Transition“ von Silvia Wienefoet und Ralf Walczyk realisiert worden. Nun liegen auch die beiden Dokumentationen dazu vor:

KUNST.SPAZIERGANG mit Heinrich Brockmeier – ein Rückblick

Etwa 40 Kunstinteressierte waren am 18. Oktober 2016 der Einladung der Initiative STADT.KUNST zu einem KUNST.SPAZIERGANG mit Heinrich Brockmeier durch die Hertener Innenstadt gefolgt. Sie erlebten einen gut gelaunten Künstler, der zu drei seiner Arbeiten – „Miteinander“, „Kommunikation“ und „Lesender“ – Erläuterungen gab und in der Rückschau manchen damaligen Disput und Konflikt zur Entstehung und zum Zustandekommen der Plastiken im öffentlichen Raum humorig kommentierte.

In einer kleinen Bilder-Galerie lassen wir den Rundgang noch einmal Revue passieren und geben den Artikel der Hertener Allgemeine zu diesem Ereignis hier auch noch einmal zur Lektüre. Die Bildautoren sind Dr. Rainer Lange (RL) und Wolfgang Seidel (WS).

 

Hertener Allgemeine vom 20.10.2016

Was ist KUNST? Antwort im KUNST.GESPRÄCH am 29. November!

Wir stellen mal wieder die Frage: WAS IST KUNST? Und zwar im kommenden KUNST.GESPRÄCH am 29. November um 18.30 Uhr auf dem Hof Wessels. Es ist eigentlich eine Frage, von der viele sagen, man solle sie erst gar nicht stellen, weil es doch keine rechte Antwort gibt.

Suria Kassimi wird sich als Referentin des Abends aber dieser Frage stellen.

Foto: Suria Kassimi

Foto: Suria Kassimi

Sie ist selbst Künstlerin. Wir erinnern uns an den Auftakt ihres Projektes „Transformation“ mit der Ausstellung im Frühjahr des Jahres in der Maschinehalle Scherlebeck. Gerade ist ihre Ausstellung „vas mirabile“ im Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl zu Ende gegangen. Ihre Arbeiten pendeln zwischen Fotografie, Video und Malerei. Ihre Biographie – Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin in den Fächern Malerei, Film und Performance, dort Meisterschülerin von Fred Thieler, in Bochum bei Max Imdahl und Beat Wyss Kunstgeschichte, in Bologna und Florenz Philosophie – lässt uns auf ebenso kenntnis- wie facettenreiche Antworten zur Themenfrage freuen. Suria Kassimi bietet auch regelmäßig Praxis-Kurse zum Thema „Was ist Kunst?“ an.

Und so wird die weitergehende Frage an diesem Abend sein: WIE VERMITTELT MAN KUNST? Wie kann man den Zugang zu ihr eröffnen? Wie kann man das Interesse wecken und das Verständnis vertiefen?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zum Abschluss unseres Kunstjahres auf diese Fragen zu unserem gemeinsamem Anliegen einzulassen. Das KUNST.GESPRÄCH findet – wie immer – auf dem Hof Wessels an der Langenbochumer Str. 341 in Herten statt.

Zur weiteren Information vorab empfehlen wir den Besuch der Webseite von Suria Kassimi.